Lothar-Meyer-Gymnasium Varel

30 Jahre Back to Back

Unser Austausch nach Amerika 2017

(17.10.2017, Kg) Zusammen mit Frau Bielefeld und Herrn Peukert reiste auch dieses Jahr wieder eine Delegation von Schülerinnen und Schülern des LMG nach Jackson, USA. Die Fahrt begann am 20.9.17 und nach gut drei Wochen landeten wieder alle wohl behalten auf deutschem Boden. Der Homepageredaktion wurden drei Berichte eingereicht, die hier veröffentlicht werden. Viel Spaß beim Lesen.

Meine Reise nach Amerika war ein unglaublich besonderes Erlebnis. Da wir ja nicht wie im Urlaub im Hotel wohnten, sondern jeder unsere eigene Gastfamile hatten, haben wir das amerikanische Leben richtig kennengelernt. Mit unseren Austauschschuelern sind wir fast  jeden Tag in die Highschool gegangen. Im Vergleich zu den deutschen Schulen war die Schule  total anders. Von 07:25 bis 14:19 hatten wir fünf Stunden Unterricht. Die Schülerinnen und Schüler müssen zwar keine Uniformen tragen, jedoch herrscht in der Schule ein relativ strenger Dresscode. Zur Sicherheit standen in jedem Flur Sicherheitspersonal und ueberall waren Kameras. Trotzdem schien uns die Unterrichtsgestaltung etwas lockerer zu sein. Die Jackson High hat ein unglaubliches Sportangebot und mit dem Namen “Jackson Vikings” fast fuer jeden Sport eine eigene Mannschaft.  Beispielsweise American Football, Cheerleading, Cross Country (Ausdauerlauf), Baseball, Fussball, Schwimmen, Basketball und noch vieles mehr. (Parla H.)

Fuer mich war der amerikanische  Alltag erstmal eine Umstellung, allein schon wegen der 6 Stunden Zeitverschiebung. Die Amerikaner fahren ueberall mit dem Auto hin und es gibt nur vereinzelte  Fahrradwege. Die Schuelerinnen und Schueler duerfen auch schon mit 16 Jahren Autofahren. Auch das Essen besteht  hier aus viel mehr Fastfood als bei uns in Deutschland. An jeder Ecke ist ein Restaurant zu finden und es gibt alle Arten von Essen in XXL- Größen. Im Allgemeinen wird hier viel weniger selbst gekocht. Dadurch sitzt man als Familie weniger zusammen. Die meisten Familienmitglieder sind terminlich  stark eingebunden und leben nach einem rigiden Tagesablauf, den sie auch fuer uns Austauschschüler nicht unterbrechen können. Insgesamt sind die Familien sehr gastfreundlich und nehmen einen überall mit hin. (Daniela S.)


Unser Aufenthalt in Jackson war durch sehr viele Ausflüge in der Umgebung geprägt. An unserem ersten richtigen Donnerstag fuhren wir zu einer Büffelfarm. Dort saßen wir auf Anhängern und wurden mit Treckern durch das mehrere Hektar grosse Grundstück gefahren. Auf unserer Fahrt trafen wir eine Büffelherde, die wir mit bereitgestelltem Mais füttern durften. Im weiteren Verlauf dieses ereignisreichen  Tages begaben wir uns zu einer Apfelplantage. Die Besitzerin führte uns herum und zeigte uns alle Maschinen und die vielen Felder mit Apfelbäumen.
Am vorletzten Tag ging es für die Gruppe nach Chicago. Wir besuchten unter anderem den berühmten Navy Pier und entdeckten Chicagos Daecher von dem John Hancock Tower aus, einem der größten Wolkenkratzer Amerikas.
Abschliessend lässt sich sagen, dass ich einen Austausch jedem Mädchen oder Jungen empfehlen kann, da man die Ereignisse der drei Wochen in einer anderen Kultur und einem neu kennengelernten Land nirgends so gut kennenlernen kann wie auf einem Schüleraustausch. (Jana S.)