Lothar-Meyer-Gymnasium Varel

Elysee50 - Frantz

(22.1.2018, Wk) Dier deutsch-französischen Partnerschaft wurde 2013 schon 50 Jahre alt. Seit 1963 unterhalten Deutschland und Frankreiche eine besondere Beziehung, der sie an diesem Tag seit 2003 Ausdruck verleihen. Die beiden Länder haben es verstanden, ihre Konflikte der Vergangenheit in eine treibende Kraft für den Frieden in Europa zu verwandeln. Der Austausch zwischen ihnen hat einen zuvor nicht dagewesenen Umfang erreicht. Natürlich geht die Beziehung mit der Zeit und zu allen Themen rund um Deutschland und Frankreich, z.B. Praktika, Ferienjobs u.a. kann man dem deutsch-französischen Jugendwerk auf Twitter und Instagram folgen.


Ein sehr sehenswerter Film, der noch mal verdeutlicht, warum die enge und aktive Freundschaft zwischen beiden Ländern so wichtig ist, ist „Frantz“(2016). Dies ist ein schwarz-weiß Film des berühmten französischen Regisseurs Francois Ozon über die Zeit kurz nach dem Ende des Ersten Weltkrieges. 1919, kurz nach dem Ende des Ersten Weltkriegs. Anna (Paula Beer) besucht jeden Tag die Grabstätte ihres gefallenen Verlobten Frantz (Anton von Lucke). Sie wohnt weiterhin bei Dr. Hoffmeister (Ernst Stötzner) und seiner Frau Magda (Marie Gruber), den Eltern des Toten, und kann sich nur schwer von der Vergangenheit lösen. Auch an den Avancen von Kreutz (Johann von Bülow), der sie heiraten will, ist sie nicht interessiert, obwohl die Hoffmeisters sie dazu ermutigen, ein neues Leben anzufangen. Als Anna auf dem Friedhof einen Fremden (Pierre Niney) beobachtet, der auf Frantz' Grab Blumen hinterlässt, spricht sie ihn an: Er heißt Adrien und sei ein Freund des Verstorbenen aus Vorkriegszeiten. Der Franzose wird in der deutschen Kleinstadt so kurz nach dem Krieg nicht gerade willkommen geheißen, doch Anna mag den geheimnisvollen Mann. (filmstarts.de)