Lothar-Meyer-Gymnasium Varel

Infomobil der Aktion Tagwerk

... wieder zu Besuch am LMG

(13.04.18, Wd) In diesem Jahr nimmt das Lothar-Meyer-Gymnasium bereits zum vierten Mal an der Aktion Tagwerk teil. Das Motto in diesem Jahr lautet: Durch Wissen Wurzeln stärken. Herr Wrieden, der diese Aktion seit Jahren betreut, hatte im Vorfeld Kontakt aufgenommen, um das Infomobil erneut an unsere Schule zu holen.

Am vergangenen Donnerstag, dem 12. April 2018, besuchte uns daher nun das Infomobil der Aktion Tagwerk ein zweites Mal, um einerseits den Schülerinnen und Schülern des Jahrgangs 5 die Aktion näher zu bringen und um andererseits den älteren Schülerinnen und Schülern zu zeigen, welche Projekt u.a. mit den in den letzten Jahren gespendeten Geldern unterstützt werden.

In den Vorträgen wurden die Schülerinnen und Schüler mit auf die Reise durch die afrikanischen Länder genommen, in denen Aktion Tagwerk Projekte unterstützt. So ging es u.a. nach Ruanda. Zwar hat Ruanda wirtschaftlich große Fortschritte gemacht und ist auch durch ein generelles Plastiktütenverbot ein Vorbild in Sachen Umweltschutz, aber dennoch steht das Land nach dem Genozid von 1994 immer noch vor großen Problemen: Viele Kinder wachsen ohne Eltern auf, weil sich diese nicht um sie kümmern können/wollen oder die Eltern an Krankheiten verstorben sind. Diese so genannten Kinderfamilien werden im Rahmen der Aktion Tagwerk im Straßenkinderzentrum „Les Enfants de Dieu“ gefördert und unterstützt. Insbesondere Jungen erhalten dort Schutz und Bildungsmöglichkeiten, um – weg von der Straße – wieder ins Leben integriert zu werden.

Nach dem anschaulichen und sprachlich sehr guten Vortrag vermittelten die beiden Mitarbeiterinnen von Aktion Tagwerk in Form eines Quiz mit drei Antwortmöglichkeiten Wissenswertes zu den unterstützten Projekten und zum Leben der Menschen vor Ort. Da alle gut aufgepasst hatten, fiel die richtige Antwort leicht.

Viele Schüler bekundeten nach den Vorträgen, dass sie sich am Aktionstag – am LMG ist das der 26. Juni 2018 – beteiligen werden, indem sie an diesem Tag „arbeiten“ gehen und ihren erarbeiteten Lohn anschließend für Bildungsprojekte in Afrika spenden wollten.