Lothar-Meyer-Gymnasium Varel

MINT-Klasse 10c baut Solar-Ladegerät

(05.02.19, ba) Eine Umsetzung des Physik- und Informatikunterrichts in die Praxis gelang der MINT-Klasse 10c im Lernort für Technik und Natur in Bockhorn: In fünfzehnstündiger Entwicklungsarbeit bauten und löteten die Schülerinnen und Schüler ein mit Solar betriebenes Ladegerät für Akkus zusammen. Sie programmierten es außerdem so, dass es in Tagesverlauf automatisch der Sonne folgt. Als Steuergerät benutzten sie dabei einen Arduino-Minicomputer mit zwei Lichtsensoren.

Physiklehrer Christian Bartke setzte das Projekt in Zusammenarbeit mit dem Elektroniker Wilfried Heß und dem Arduino-Experten Moritz Breiter vom Lernort Natur und Technik e.V. aus Wilhelmshaven um. Herr Heß lobte dabei die besondere Motivation der Schülerinnen und Schüler für das Projekt und zeigte sich erfreut, dass sie ihre schon beim MINT-Projekt in Klasse 7 erworbenen Löt-Fähigkeiten nicht verlernt hatten.

Auch die Schülerinnen und Schüler äußerten sich positiv. „Besonders toll fand ich das Löten, das hat richtig Spaß gemacht.“, sagte Gesche. Dominique interessierte sich eher für den Arduino: „Die Programmierung wurde uns gut beigebracht, die Lernkurve war nicht zu steil.“, während Leonie sich ganzheitlich äußerte: „Es war gut, in die Welt der Programmierung einzutauchen. Wir haben alle Schritte vom Bau bis zur Programmierung aktiv miterlebt.“. Aaron fand letztes eher uninteressant: „Auch ich fand das Bauen und Löten super, die Programmierung eher nicht“.

Herr Bartke bedankte sich im Namen des LMG beim Lernort: „Die Zusammenarbeit zwischen dem Team des Lernortes und der MINT-Koordination des LMG verlief sehr konstruktiv und reibungslos. Wir fühlen uns beim Lernort als außerschulischem Partner für technische Projekte sehr gut aufgehoben. Besonders hat mich die hohe Motivation der Schülerinnen und Schüler bei der Programmierung begeistert. Ein paar Schülerinnen und Schüler haben schon angekündigt, sich im Nachhinein auch privat mit der Arduino-Programmierung beschäftigen zu wollen. Aber auch diejenigen, die sich dagegen entschieden haben, haben eine wichtige Erkenntnis für ihren zukünftigen beruflichen Weg gewonnen.“