Lothar-Meyer-Gymnasium Varel

Rundreise in Fernost

(2.5.2019, Pö) Nachdem wir in der ersten Woche bereits einige Eindrücke Chinas als Teil unserer Gastfamilien gesammelt hatten, schlüpften wir nun in die Rolle eines normalen Touristen, um viele bekannte Sehenswürdigkeiten hautnah erleben zu können.
Von unseren Gastfamilien verabschiedet, brachen wir, 15 Schüler, gemeinsam mit Frau Geisler, Herrn Pöhlandt und Herrn Peukert mit dem Bus Richtung Shanghai, dem ersten unserer drei Reiseziele, auf.

Angekommen, wurden zunächst viele Fotos von der atemberaubenden Skyline gemacht, bevor in kleinen Gruppen die Nanjing Road, eine der größten Einkaufsstraßen der Welt erkundet werden durfte. Auch der Yu-Garten und der Fake Markt wurden besucht, wie auch der mehr als 400 Meter hohe Jin Mao Tower erklommen. Außerdem füllten viele von uns ihre Kameraspeicher mit Bildern der Skyline Shanghais bei Nacht, die bei einer ca. einstündigen Bootsfahrt auf dem Huangpu Jiang ausgiebig genossen werden konnte.

Nachdem wir die erste Nacht auf Reise in einem Hotel verbracht hatten, schliefen wir in der zweiten in einem Schlafzug und fuhren mit diesem die nächste Großstadt an: Xi’an. Hier waren zunächst alle über die riesigen Menschenmassen verwundert, die uns am Bahnhof bei der Ankunft begegneten. Die kamen vor allem deshalb zustande, weil in China alle Menschen aufgrund des Nationalfeiertages eine Woche frei hatten und so - genau wie wir - zahlreiche Sehenswürdigkeiten besuchten.

So begegneten wir in den folgenden zwei Tagen unter anderem bei einer Fahrradtour auf der alten Stadtmauer Xi’ans und dem Besuch des Mausoleums mit Besichtigung der bekannten Armee aus Terrakottasoldaten ebenfalls vielen Chinesen. Nach einer weiteren Nacht zunächst im Hotel, dann im Nachtzug, fanden wir uns in Peking, der dritten chinesischen Metropole, wieder. Auch hier wurden einige weltweit bekannte Orte von uns begutachtet. Unser Bus fuhr in Peking den Himmelstempel, den Platz des Himmlischen Friedens; die Verbotene Stadt, das „Vogelnest“, das Olympiastadion der Sommerspiele 2008, und - für viele ein, wenn nicht sogar das Highlight der Fahrt – etwas außerhalb der Stadt die Chinesische Mauer an.

Nach vielen spannenden, aber auch kräfteraubenden Tagen und kulturellen Begegnungen ging es am 05. Oktober mit gemischten Gefühlen zurück Richtung Deutschland. Es gab viel Vorfreude auf das Heimkommen und Zufriedenheit über die vergangenen Wochen, aber ich denke viele hätten sich auch eine Fortsetzung der Reise gewünscht oder vorstellen können und würden auch jetzt gerne noch einmal ihre Gastfamilien besuchen. Insgesamt überwiegt aber denke ich bei allen die Freude und die guten Erinnerungen an einen wunderbaren Austausch.

In der Nachbereitung der Reise erstellten wir selbst Fotobücher, besuchten unsere Sponsoren, um diesen von unseren Erlebnissen und Eindrücken zu berichten sowie unseren Austausch näher zu bringen und setzten uns mit dem Modell der Kompensation von Umweltbelastungen z.B. durch Flüge unter dem Motto „Vermeidung, Verminderung, Kompensation“ kritisch auseinander. Einige Schüler schnitten sogar einen Film über unseren Aufenthalt in China, der für jeden frei zugänglich und auf YouTube anschaubar ist .

Ihr habt trotzdem noch Fragen oder möchtet etwas genauer wissen? Dann meldet euch gern bei uns, dem Seminarfach „Der Mensch – ein guter Mieter der Erde?“ unter der Leitung von Herrn Pöhlandt, und fragt einfach nach. :)