Lothar-Meyer-Gymnasium Varel

Bei „angenehmen“ -6 Grad Celsius

(28.06.2019, Ps) … (also der durchschnittlichen Sommertemperatur in der Antarktis) und heißen 28 und 35 Grad Celsius im Inselstaat Samoa in der Südsee durchstreiften am 27.06.2019 die Klassen 5a, 5b und 5c mit ihren Klassenleitungsteams diese und weitere Orte entlang des 8. Längengrades im Klimahaus Bremerhaven.

Neben „echten“ Gletschern, einer Steinschlag-Simulation und riesigen Aquarien gab es hier noch vieles andere zu entdecken und zu erleben – etwa den Regenwald bei Tag und bei Nacht, eine Kletterpartie über eine wackelige Hängebrücke und den Gang durch den nächtlichen Sternenhimmel. Dabei blieb gelegentliches Schwitzen und Frieren nicht aus, denn die Temperaturen und die Luftfeuchtigkeit veränderten sich von Raum zu Raum schlagartig, sodass es sich fast anfühlte, als befände man sich auf einer echten Weltreise.

Nebenbei gab es aber auch einiges zu lernen – so konnte anhand praktischer Beispiele nachvollzogen werden, was mit dem „Schmetterlingseffekt“ gemeint ist, welche fatalen Folgen die rücksichtslose Abholzung des Regenwaldes hat und weshalb Plastikmüll in den Meeren ein riesiges Problem unserer Zeit darstellt.

Um zumindest einen „kleinen Beitrag“ im Kampf gegen die allgemeine Erderwärmung zu leisten, aßen die meisten TeilnehmerInnen der Exkursion noch schnell ein Eis und dann ging es mit dem Bus zurück nach Varel.

Am Ende der Weltreise befanden sowohl die FünftklässlerInnen als auch ihre Lehrkräfte, dass der Ausflug ins Klimahaus spannend und sehr lohnenswert war.