Lothar-Meyer-Gymnasium Varel

Großer Besucherandrang bei Vernissage im Alten Zollamt

(13.3.2020, Ps) Am 06.03. eröffnete die Ausstellung „Vergänglichkeit“ im Kunstraum in Varel mit beeindruckenden Arbeiten der Oberstufenkurse Kunst des Lothar-Meyer-Gymnasiums.

Die Begrüßung der vielen interessierten Besucher erfolgte durch Helmut Wahmhoff, der die Qualität und Professionalität der Arbeiten der Schülerinnen und Schüler lobte und darauf hinwies, dass auch die hohe Qualität dieser Arbeiten dazu geführt hatte, dass die Ausstellung auf den zahlreichen Plakaten nicht als „Schüler“-Ausstellung, sondern schlicht als Kunstausstellung angekündigt worden war, da viele der Werke sich an den Arbeiten in Galerien durchaus messen ließen.

Eine souveräne (von Stine W. und Jana P. verfasste) Einführung in die Ausstellung mit kurzer Präsentation der Arbeiten und einer Reflexion des Arbeitsprozesses in den Kursen erfolgte durch Martje E. und wurde mit großem Applaus gewürdigt, ebenso wie der Vortrag eines selbst verfassten Gedichtes zur künstlerischen Auseinandersetzung mit dem Thema „Sturmflut“ von Juliane K.

Auch kulinarisch war die Vernissage eine gelungene Veranstaltung, da die Schülerinnen und Schüler neben selbst zubereiteten Speisen auch Sekt und andere Getränke reichten. So wurde auch nach den Vorträgen bei Sekt und Häppchen noch intensiv über die ausgestellten Werke gesprochen, zu denen vor allem auch die vielen anwesenden Künstlerinnen und Künstler selbst Auskunft geben konnten. Dabei ist noch besonders lobend zu erwähnen, dass die Schülerinnen und Schüler nicht nur die Werke erstellten, sondern am Prozess der Ausstellungs-Gestaltung (Rahmung, Hängung, Erstellung von Beschilderungen und Informationstexten etc.) auch im Vorfeld schon einen großen Anteil an der gelungenen Ausstellung hatten.

Wer die Vernissage verpasst hat, hat noch bis zum 19. April die Möglichkeit, sich die wirklich interessante Ausstellung anzusehen. Der Kunstraum Varel (Am Hafen 1) hat bis zu diesem Datum immer samstags und sonntags von 13:00 – 17:00 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist kostenlos und an den meisten Terminen werden Schülerinnen und Schüler vor Ort sein, die einem Gespräch über ihre Werke sehr aufgeschlossen gegenüberstehen.

Allen Interessierten wünschen wir viel Freude beim Kunstgenuss und einer künstlerischen Auseinandersetzung mit dem Thema „Vergänglichkeit“ und schließen (wie auch bei der Vernissage) mit dem Schlusswort von Juliane K.:

Vorbei ist die Arbeit zur Sturmflut jetzt,
Spaß hatten wir und uns dabei nicht gehetzt.
Lange gedauert hat es, bis wir wussten, es ist gut,
Im Ergebnis steckt viel Schweiß und Blut.

Ein Schock waren die Zahlen, über 300 Tote,
Nicht alle konnten sich retten, es gab zu wenig Boote.
Berichte von Zeitzeugen, die alles sahen, haben uns klargemacht:
Die Kürzung der Ausgaben für den Küstenschutz haben nichts gebracht.

Am Ergebnis lässt sich erkennen,
Es war eine Freude für uns alle, ein solch Werk zu erschaffen, den Aufwand wollen wir nicht nennen.
Schwierigkeiten gab es, ist ja klar,
Doch haben wir sie gemeistert, wohl wahr.

Zufrieden sind wir nun mit dem Produkt ,
Kritisch haben wir uns das Werk mehrmals angeguckt.
Verbessert, verändert, angepasst,
Die Arbeit fiel uns das eine oder andere Mal zur Last.

Mal fehlte eine Idee , dann war die Zeit weg,
Ständig dieser Schreck.
Nun stehen wir hier voller Stolz und Kraft,
Kekse und Leckereien waren in komplizierten Situationen rettender Lebenssaft.

Zum Schluss erwähnen wir noch,
Es war schön, die Motivation hielt doch.
Jetzt ist's vorbei,
Der Kopf wird wieder etwas frei!

Die Kunst-Kurse des Lothar-Meyer-Gymnasiums